Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG folgen

10 Jahre Erfolgsgeschichte: 100 Förderpakete von Westfalen Weser Energie für Vereine in der Region

Pressemitteilung   •   Nov 16, 2018 10:58 CET

Leuchtturmprojekt FSV (v. l.): Jury-Mitglied Prof. Dr. Sebastian Braun, Mathias Rieger, FSV, Bürgermeister Christoph Rüther, Burkhard Fingerhut, FSV, und Dr. Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie.

Zum zehnten Mal startete Westfalen Weser Energie in diesem Jahr die Aktion „Ideen werden Wirklichkeit - 100 Förderpakete für Vereine in der Region“. Ziel der jährlichen Aktion war und ist es, besonders vorbildliche Aktivitäten und innovative Ideen von Vereinen zu unterstützen. In den zehn Wettbewerbsjahren haben sich insgesamt rund 1.500 Vereine mit ihren Projekten beworben, von denen mehr als 1.000 Projekte eine Auszeichnung erhielten. Die stolze Summe von rund 1 Million Euro wurde an über 1.000 Vereine in der Region ausgeschüttet. Eines der Leuchtturmprojekte stellt dieses Jahr der FSV Bad Wünnenberg-Leiberg (s. u.).

Gesucht wurden auch in diesem Jahr innovative Ansätze und Ideen, die zeitnah umsetzbar sind. „Die immer wieder hohen Bewerberzahlen zeigen, dass wir das regionale Engagement zielführend fördern. Aber nicht nur im Hinblick auf diese Zahlen zeichnet sich ein bemerkenswertes Bild ab. Die Vielzahl von Projektbewerbungen erscheint wie ein Spiegelbild der zivilgesellschaftlichen Wirklichkeit der Region, in der selbstorganisierte, vor allem vereinsförmig organisierte Angebote dominieren“, stellte Dr. Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie bei der Preisverleihung in Paderborn fest. „Insgesamt zeigen die Bewerbungen, dass es sich bei den Projekten nicht um die ‚großen‘ Projekte handelt, die vielfach medial und politisch im Fokus der Aufmerksamkeit stehen. Die Bürgergesellschaft zeichnet sich vielmehr durch die schöpferische Vielfalt überschaubarer Projekte in der Lebenswelt der lokalen Vereine und Initiativen aus, die einen wesentlichen Beitrag zu Wohlfahrt und Demokratie leisten können.“ Über 350.000 Euro gingen von der bisherigen Gesamtsumme an die 90 Leuchtturmprojekte und fast 560.000 Euro an die mehr als 970 weiteren Förderprojekte.

Wieder viele neue Ideen für bürgerschaftliches Engagement

In diesem Jahr gingen 144 Projektbewerbungen über das entsprechende Internetportal ein. Insgesamt wurden 100 Projekte prämiert, davon haben zehn Projekte die Jury besonders überzeugt. Sie wurden von den Jurymitgliedern als wegweisend anerkannt und damit als Leuchtturmprojekte ausgezeichnet.
Übrigens hat es seit dem Start vor zehn Jahren lediglich berufsbedingte Wechsel der Mitglieder in der Jury gegeben. Diese geringe Fluktuation beweist die Nachhaltigkeit und Seriosität des Konzepts. In diesem Jahr haben wieder Prof. Dr. Sebastian Braun, Heidi Berthold, Freiwilligenakademie Niedersachsen, Andreas Kersting, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, und Dr. Stephan Nahrath, Geschäftsführer von Westfalen Weser Energie, die Jury gebildet. Bei der Vergabe haben alle Vereine die gleiche Chance, gefördert zu werden, weil es ein durchsichtiges Förderkonzept und klare Auswahlkriterien gibt. Damit ist eine hohe Transparenz über die Aufteilung der Fördermittel gegeben.


Verein: FSV Bad Wünnenberg-Leiberg
Projekt: Erstellung einer digitalen Prozesslandschaft fürs Vereinsleben

Ziel des Projekts ist es, für den Verein ein einfach bedienbares Tool für die digitale Prozessabbildung zu entwickeln, das – internetbasiert oder als App – Arbeitsschritte transparenter und typische Prozesse in der Vereinsarbeit zentral sichern soll. Die Idee wurde der Arbeitswelt entliehen und soll auf die Vereinsarbeit übertragen werden. Hintergrund ist das Problem, dass eine klare Aufgabenverteilung in der Vereinsarbeit häufig schwierig zu organisieren ist und es so zu redundanten Tätigkeiten kommt, die die Zeitspenden der Engagierten binden. Deshalb soll die digitale Prozesslandschaft die Informationsweitergabe an die richtige Person sicherstellen, so dass auch eine einfachere Verteilung einer Arbeit auf mehrere Vereinsmitglieder möglich wird. Da in der Vereinsarbeit die Möglichkeiten und auch Grenzen der Digitalisierung bislang weitaus weniger erprobt sind als in der Erwerbsarbeit, ist ein Projekt sinnvoll und zweckmäßig, das praxisrelevante und nachahmenswerte Ideen für die Organisationsform Verein und für die Engagierten erprobt.

Förderbetrag: 2.000,00 €

Westfalen Weser Energie-Gruppe Seit Juli 2013 hat die Region mit der Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG einen rein kommunalen Energiedienstleister. 53 Städte und Gemeinden sind an dem Unternehmen beteiligt. 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber des regionalen Dienstleisters. Das operative Geschäft liegt in den beiden Tochterunternehmen, der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen sind in der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH gebündelt.

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