Westfalen Weser folgen

„10 Postulate des Wandels – Das Unerwartete Erwarten “ Vortrag von Anders Indset lässt Zuhörer auf dem Westfalen Weser Energie-Forum im Stadttheater Minden aufhorchen

Pressemitteilung   •   Feb 02, 2018 13:55 CET

Anders Indset (l.) und Dr. Stephan Nahrath diskutieren auf dem Westfalen Weser Energie-Forum die Thesen des norwegischen Redners.

Rund 300 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft waren am Freitag (02.02.2018) ins Stadttheater Minden gekommen, um den Wirtschaftsphilosophen, Unternehmer und Management-Denker, Anders Indset, zu hören. Die kommunale Westfalen Weser Energie-Gruppe hatte den norwegischen Referenten an die Weser holen können. Der in Frankfurt lebende Gastredner befasste sich mit der Frage, was den gesellschaftlichen den Wandel treibt und welche Bedeutung er für die Gestaltung der eigenen Realität hat. Geschä ftsführer Dr. Stephan Nahrath gab zu Beginn des Westfalen Weser Energie-Forums einen Überblick über die aktuelle Situation der kommunalen Unternehmensgruppe.

Anders Indset ist der führende Wirtschaftsphilosoph Europas und ein gefragter Redner in den Bereichen Leadership, Branding und Innovation. Von seiner weitreichenden Erfahrung profitierend, kann er auf die Erkenntnisse seiner zehnjährigen Berater-Laufbahn zurückgreifen, um seinen Zuhörern sein umfangreiches Wissen und seine Expertise über aktuelle und künftige Trends in der Wirtschafts-Welt näherzubringen. Er berät auch einzeln Unternehmensleiter und führende Politiker. In seinem Vortrag beschäftigte er sich nicht nur mit den globalen und übergeordneten Prozessen des Wandels, sondern auch mit den Auswirkungen auf den Einzelnen. „Die Fragen, die ich mir und anderen stelle, sind: Wie gehen wir mit permanentem Wandel um? Worauf können wir Einfluss nehmen und worauf müssen wir Acht geben?“, so Anders Indset in Minden. Vor diesem Hintergrund entwickelt er in seinem Vortrageinen neuartigen Ansatz für kreative Lösungen, Veränderungen und nachhaltiges Wachstum basierend auf einer neuen Führungskultur. Dabei bringt er die Philosophie der Vergangenheit mit der Technologie und Wissenschaft von morgen zusammen und zeigt so auf, wie man mit unserer schnelllebigen Zeit umgehen kann.

Westfalen Weser Energie-Gruppe ausgebaut

In seiner Begrüßung zog Dr. Stephan Nahrath, Geschäftsführer der Westfalen Weser Energie, ein Resümee des vergangenen Jahres. In 2017 hat sich die Westfalen Weser Energie-Gruppe weiter positive entwickelt. Nachdem zu Beginn des Jahres bereits vier neue Gesellschafter gewonnen wurden,entschloss sich im Herbst die Stadt Bünde als 53. Anteilseigner zur Westfalen Weser Energie-Gruppe zu stoßen. Mit ihrem Beitritt bestätigen die neuen Ges ellschafter die Ausrichtung der Unternehmensgruppe als Erfolgsmodell. „Über die Westfalen Weser Beteiligungen haben wir uns an der Stadtwerke Vlotho Stromnetz GmbH beteiligt. Der Anteil an der Gesellschaft, die ab dem 1. Januar 2019 das Stromnetz in Vlotho übernimmt, beläuft sich auf 24,9 %. Die technische Betriebsführung wird langfristig (mind. 10 Jahre) von Westfalen Weser Netz übernommen, während die Konzession an die Stadtwerke Vlotho geht. Diese Kooperation verdeutlicht unser partnerschaftliches Verhältnis zu den Stadtwerken in der Region“, so der Geschäftsführer der Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG.

Westfalen Weser Energie-Gruppe knüpft mit Städten und Gemeinden weiter am E-Ladesäulen-Netz

Auch bei einer Zukunftstechnologie vertieft sich die Zusammenarebiet mit den Kommunen. Beim Thema Elektromobilität unterstützt Westfalen Weser Energie u. a. den Kreis Herford bei einem E- Mobilität-und Carsharingprojekt. Das passt zum Ansatz bis Ende 2018 verteilt über das gesamte Netzgebiet insgesamt 100 Stromtankstellen mit 200 Ladepunkten aufzustellen. Sie sollen sich in einer durchschnittlichen Entfernung von ca. 20 Kilometern zueinander befinden. Insgesamt sind inzwischen 33 Ladesäulen mit 66 Ladepunkten am Netz.
Auch auf Bundesebene gibt es inzwischen Kooperationspartner. Westfalen Weser Netz (WWN) und die Stromnetz Hamburg GmbH (SNH) haben sich auf eine strategische Zusammenarbeit im Bereich Elektromobilität verständigt. Die Entwicklung tragfähiger Konzepte im Bereich Elektromobilität geht einher mit Pilotprojekten im Bereich Glasfaser und einer Ausweitung der kommunalen Wärmeversorgung. Hiermit setzt die Westfalen Weser Energie-Gruppe, zusätzlich zu ihren Investitionen im Bereich erneuerbarer Energien, konsequent den Ausbau von Geschäften ergänzend zum klassischen, regulierten Strom- und Gas-Netzgeschäft fort. Wachstum und laufende Optimierung im Sinne zukunftsorientierter Daseinsvorsorge gehen damit Hand in Hand. Insgesamt sechs Konzessionen hat WWN in 2017 verlängert bzw. neu gewonnen. Dies ist im Wettbewerb ein großer Erfolg. Zumal das kommunale Unternehmen gegen Wettbewerber aus Konzernhäusern antritt. “Der Erfolg ist allerding auch kein Zufall“, so Dr. Nahrath weiter. „Durch zielgerichtete Investitionen in die Erneuerung und den Ausbau der Netze sichert WWN die nachweislich schon sehr hohe Versorgungssicherheit auf allen Netzebenen. Derzeit können wir eine durchschnittliche Ausfallzeit von 50 – 75 % des Bundesdurchschnitts pro Jahr vorweisen. Und das bei einer Einspeisequote der schwankenden regenerativen Energien, die fast ein Drittel über dem Bundesdurchschnitt liegt.“

2017 speisten mehr als 29.000 Anlagen in das Netz mit einer Gesamtleistung von rund 1600 MW ein (knapp 600 Windkraftanlagen, rund 28.600 Photov oltaikanlagen, mehr als 240 sonstige Anlagen).Damit haben regenerative Energien einen Anteil am Verbrauch im Netzgebiet von über 42%.

Westfalen Weser Energie-Gruppe Seit Juli 2013 hat die Region mit der Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG einen rein kommunalen Energiedienstleister. 53 Städte und Gemeinden sind an dem Unternehmen beteiligt. 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber des regionalen Dienstleisters. Das operative Geschäft liegt in den beiden Tochterunternehmen, der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen sind in der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH gebündelt.

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