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Bürgermeister Matthias Möllers (l.) und Marcus Heidebrecht (Vorsitzender des Ausschusses Umwelt, Tourismus und Kultur) nehmen den Energiebericht von Leonie Riekschnietz, Westfalen Weser, entgegen.
Bürgermeister Matthias Möllers (l.) und Marcus Heidebrecht (Vorsitzender des Ausschusses Umwelt, Tourismus und Kultur) nehmen den Energiebericht von Leonie Riekschnietz, Westfalen Weser, entgegen.

Pressemitteilung -

Altenbeken bleibt weiterhin Überflieger: In der Eggegemeinde wird fast drei Mal so viel Strom produziert wie genutzt

Auch die regionalen Energiesysteme befinden sich im Wandel. Digitalisierung, Dezentralisierung und Dekarbonisierung bewirken einen radikalen Umbruch in der Energiebranche mit Auswirkungen auf unsere Region. Dabei spielt zum Beispiel eine Rolle, wie hoch der Anteil der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Altenbeken ist. Und wie viel klimaschädliches CO2 durch den regenerativ erzeugten Strom vermieden wird. Der regionale Infrastrukturdienstleister Westfalen Weser (WW) hat im Energiebericht 2020 umfangreiches Datenmaterial aufbereitet, um eine Grundlage für zukünftige Entwicklungen und sinnvolle Transformationspfade zu schaffen. Leonie Riekschnietz, Kommunalreferentin bei Westfalen Weser, hat jetzt den aktuellen Energiebericht für die Gemeinde dem Ausschuss für Umwelt, Tourismus und Kultur vorgestellt.

Im Energiebericht 2020 hat Westfalen Weser wieder zahlreiche Daten und Fakten zur erneuerbaren Stromproduktion in Deutschland, im Netzgebiet von Westfalen Weser, im Kreis Paderborn und in den Kommunen des Kreises zusammengestellt. In Altenbeken wurden in 2019 insgesamt rund 33.000 Megawattstunden (MWh) Strom genutzt. Gleichzeitig wurden fast 93.000 MWh auf Gemeindegebiet aus regenerativen Energiequellen erzeugt, das ist knapp das Dreifache des verbrauchten Stroms.

Den überwiegenden Anteil macht dabei die Windkraft mit fast 88 % aus, gefolgt von Photovoltaik mit über 12 %. Durch die Einspeisung regenerativer Energien im Jahr 2019 wurden insgesamt über 71.000 t CO2-Emissionen vermieden, was einer Vermeidung pro Einwohner von nahezu acht Tonnen CO2 entspricht. Ein Ergebnis, das auch den Ausschussvorsitzenden Marcus Heidebrecht stolz macht. „Auch die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde tragen so einen weit überdurchschnittlichen Anteil zur Schonung der Umwelt und zur Einsparung von fossilen Brennstoffen bei. Das hat in Altenbeken schon eine lange Tradition, die Vorbildcharakter für andere Städte und Gemeinden hat. Für unsere landwirtschaftlich und touristisch geprägte Region ist das ein wichtiger Faktor.“

Westfalen Weser – Wandel der regionalen Energiesysteme mitgestalten

In dem rund 20 Seiten langen Energiebericht wird auch ausführlich über die Herausforderungen und die Handlungsspielräume der Städte und Gemeinden bei der Gestaltung der Energieversorgung berichtet. Nach Einschätzung von Westfalen Weser bestehen die Herausforderungen insbesondere in der Dezentralisierung der Energieversorgung wie in der Finanzierung der Energiewende. Eine entscheidende Rolle werden dabei die Sektorenkopplung, also die Ausweitung der Energiewende auf die Bereiche Wärme, Gas und Verkehr, spielen sowie die Flexibilisierung der Energieflüsse und der Netzinfrastruktur. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Kommunen aktiv zu unterstützen. Wir betrachten Kooperationen als einen Schlüssel zur Energiewende und bieten uns als Partner für lokale Netzwerke an. Denn wir verfügen über die notwendige Erfahrung in der Erfassung und Zustandsbewertung von Infrastruktur sowie über umfangreiche Kompetenzen in der Assetplanung“, betonte Leonie Riekschnietz, Kommunalreferentin bei Westfalen Weser, bei der Vorstellung des Energieberichts.

Der WW-Energiebericht für Altenbeken kann per E-Mail unter: energiebericht@ww-energie.com kostenlos angefordert oder auf der Homepage der Gemeinde heruntergeladen werden.

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Westfalen Weser 

Wer die Zukunft nachhaltig gestalten will, muss heute gut vernetzt sein. Westfalen Weser baut und betreibt regionale Verteilnetze für Strom, Gas und Wasser, engagiert sich für Fernwärmekonzepte und investiert in Stadtwerke und energienahe Bereiche. Unsere Leistungen bündeln wir in einer starken, kommunalen Gruppe. Wir stehen für Vernetzung, Versorgung und Infrastruktur und verbinden die kommunalen Interessen mit den Chancen der Innovationen für die Region.

56 Kreise und Kommunen sind an dem Unternehmen beteiligt. 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber. Das operative Geschäft liegt in den beiden Tochterunternehmen, der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen werden in der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH gebündelt.

Pressekontakte

Edgar Schroeren

Edgar Schroeren

Pressekontakt Medien +49 52 51 5 03 67 59

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