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Jürgen Noch und Annemarie Marx zeigen ein Foto mit der denkmalgeschützten Fassade von 1955
Jürgen Noch und Annemarie Marx zeigen ein Foto mit der denkmalgeschützten Fassade von 1955

Pressemitteilung -

Bekenntnis zum Standort Herford: Westfalen Weser modernisiert Hauptverwaltung an der Bielefelder Straße

Vielen Herfordern ist die Hauptverwaltung von Westfalen Weser an der Bielefelder Straße 3 wegen ihrer auffälligen Fassade bekannt. Das historische Gebäude aus dem Jahr 1925 und das in den 60er Jahren errichtete Gebäude zur Aa sowie der Rundbau wurden in den letzten zwei Jahren umfassend saniert und modernisiert. Die Restaurierungsarbeiten am historischen Gebäudeteil wurden in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden in Herford, Detmold und Münster durchgeführt. Mit der Renovierung bietet Westfalen Weser 178 Mitarbeitenden Räume für modernes Arbeiten und bekennt sich einmal mehr zum Standort Herford.

Die letzte größere Modernisierungsmaßnahme an den Gebäuden fand Anfang der achtziger Jahre statt, als der Rundbau errichtet und gleichzeitig der Neubau aufgestockt wurde. Daher war es an der Zeit, die Gebäude umfassend zu sanieren. Bewusst entschied sich Westfalen Weser für die Renovierung der Immobilie in der Herforder Innenstadt. „Ein Neubau auf der grünen Wiese kam für uns nicht in Betracht“, so Jürgen Noch, Geschäftsführer bei Westfalen Weser. „Als kommunales Unternehmen sehen wir uns verpflichtet, das denkmalgeschützte Gebäude zu erhalten. Das ist nachhaltig und ressourcenschonend. Gleichzeitig leisten wir so einen Beitrag zur Stärkung der Innenstadt und bekennen uns damit ausdrücklich zum Standort Herford“, beschreibt er die Intention. Die Stadt Herford ist über die HVV Herforder Versorgungs- und Verkehrsbeteiligungs-GmbH zweitgrößter Anteilseigner an der rein kommunalen Westfalen Weser.

Denkmalschutz verpflichtet
Rund6,5 Millionen Euro investierte der Energiedienstleister am Standort, davon wurden circa 1,2 Millionen Euro für die Maßnahmen des Denkmalschutzes am Altbau aufgewendet. Zu den Maßnahmen des Denkmalschutzes gehörte die Sanierung und Erneuerung der Außenfenster und Fenstergitter sowie der Anstrich der Fassade des Altbaus. Hierfür wurden historische Handwerkstechniken angewendet und historische Baumaterialien genutzt. Die Restaurierungsarbeiten am denkmalgeschützten Gebäudeteil fanden in enger Abstimmung mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe LWL-Denkmalpflegeaus Münster, der Stadt Herford mit der Abteilung Bauaufsicht und Denkmalschutz sowie der Bezirksregierung in Detmold statt und wurden von ihnen gefördert.

Gleichzeitig wurden mit der Sanierung Brandschutzmaßnahmen nach heutigem Standard umgesetzt. Fluchtwege sind jetzt klar strukturiert und die Beschaffenheit der brandschutztechnischen Konstruktion ist an die heutigen Anforderungen angepasst.

Modernes Bürokonzept umgesetzt
„Wir haben für unsere Mitarbeitenden die Räumlichkeiten so umgestaltet, dass sie den Anforderungen an Modernes Arbeiten entsprechen. Durch den Einsatz von Glaselementen und Glastüren ist ein offenes und transparentes Arbeiten möglich. Kommunikationsbereiche laden zum Austausch untereinander ein und lassen neue Ideen entstehen“, beschreibt Noch. In den Räumen wurden neue energiesparende LED-Beleuchtungen installiert und die Arbeitsplätze mit ergonomischen Möbeln ausgestattet. Der Eingangsbereich des regionalen Energiedienstleisters präsentiert sich kundenfreundlich und offen. Zudem ist ein zeitgemäßer Konferenzbereich entstanden, der mit aktueller Kommunikationstechnik ausgestattet ist. Die ehemalige Kantine wurde zu einem modernen Restaurant- und Aufenthaltsbereich umgebaut.

„Die Planungsphase startete im November 2020 und die ersten Arbeiten begannen bereits im April 2021. Seitdem haben zirka 30 ausführende Handwerksunternehmen, vom Abbruchunternehmen über den Trockenbauer und Elektriker bis hin zum Maler und Lackierer, die erforderlichen Arbeitsleistungen erbracht. Mit den Arbeiten haben wir regionale Unternehmen beauftragt“, berichtet Annemarie Marx, Projektarchitektin bei Westfalen Weser. Im Untergeschoss werden die letzten Arbeiten voraussichtlich im ersten Quartal 2023 abgeschlossen sein.

Auch die Außenanlagen wurden teilweise neu gestaltet. In einem Teil der Vorgärten sind sogenannte „Präriebeete“ angelegt worden, die sehr pflegeleicht sind. Die Pflanzen in den Beeten benötigen bei Hitze und Trockenheit kaum Wasser. Rund 150 Pflanzen, Gräser und Blütenstauden, die zu verschiedenen Zeiten blühen, sind in unterschiedlichen Größen und Höhen eingepflanzt worden.

In der Hauptverwaltung in der Bielefelder Straße 3 sind im Wesentlichen die kaufmännischen Bereiche des Unternehmens beheimatet. Netzkundinnen und -kunden haben dort eine Anlaufstelle für ihre Belange. Der NetzPunkt ist Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9 – 13 Uhr, und Dienstag von 14 – 17 geöffnet. Der Parkplatz für die Belegschaft kann nachmittags ab 16 Uhr, freitags bereits ab 12 Uhr und an den Wochenenden kostenlos von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden.

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Westfalen Weser 

Wer die Zukunft nachhaltig gestalten will, muss heute gut vernetzt sein. Westfalen Weser baut und betreibt regionale Verteilnetze für Strom, Gas und Wasser, engagiert sich für Fernwärmekonzepte und investiert in Stadtwerke und energienahe Bereiche. Unsere Leistungen bündeln wir in einer starken, kommunalen Gruppe. Wir stehen für Vernetzung, Versorgung und Infrastruktur und verbinden die kommunalen Interessen mit den Chancen der Innovationen für die Region.

56 Kreise und Kommunen sind an dem Unternehmen beteiligt. 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber. Das operative Geschäft liegt in den beiden Tochterunternehmen, der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen werden in der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH gebündelt.

Pressekontakt

Maria Pottmeier-Rath

Maria Pottmeier-Rath

Pressekontakt Medien +49 52 51 5 03 68 07

„VERNETZT IN DIE ZUKUNFT“!

Wer die Zukunft nachhaltig gestalten will, muss heute gut vernetzt sein. Westfalen Weser baut und betreibt regionale Verteilnetze für Strom, Gas und Wasser, engagiert sich für Fernwärmekonzepte und investiert in Stadtwerke und energienahe Bereiche. Unsere Leistungen bündeln wir in einer starken, kommunalen Gruppe. Wir stehen für Vernetzung, Versorgung und Infrastruktur und verbinden die kommunalen Interessen mit den Chancen der Innovationen für die Region. Wir bei Westfalen Weser handeln aus gutem Grund und mit klaren Zielen. Als kommunaler Netzbetreiber hat die Versorgungssicherheit unserer rund 700.000 Kunden für uns höchste Priorität. Wir arbeiten stetig daran, unsere regionalen Verteilnetze sicher und effizient für Industrie, Gewerbe, Landwirtschaft und Haushalte bereit zu stellen. Dabei setzen wir auf modernste Technologie und engagierte Mitarbeiter, die mit Leidenschaft dabei sind - jetzt und auch in Zukunft. Westfalen Weser ist ein kommunales Unternehmen und zu 100 % im Besitz von Kommunen und Kreisen in Ostwestfalen-Lippe und im Weserbergland. Das Unternehmen hat hier seine Wurzeln, was eine tiefe Verbundenheit mit der Region garantiert. Die Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG übernimmt als Holding die Steuerung der gesamten Unternehmensgruppe. Das operative Geschäft liegt bei der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH.

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