Pressemitteilung -
Erdgasumstellung in in Schloß Holte-Stukenbrock und Stukenbrock-Senne startet in die entscheidende Phase
Für einige Haushalte in Schloß Holte-Stukenbrock und Stukenbrock-Senne beginnt in Kürze die abschließende Phase der Erdgasumstellung von L- auf H-Gas. Nachdem alle Geräte erfasst wurden, erfolgt nun die technische Anpassung bis Ende September 2026.
Umstellung von L‑Gas auf H‑Gas betrifft auch das Westfalen Weser Netzgebiet
Die Erdgasumstellung, auch als „Marktraumumstellung“ bekannt, ist eines der größten Infrastrukturprojekte der deutschen Erdgaswirtschaft. Hintergrund ist die bisherige L-Gas-Nutzung im Norden und Westen Deutschlands, die zum Teil aus deutschen Förderregionen stammt. Da die L‑Gas‑Vorkommen in absehbarer Zeit erschöpft sein werden, wird das Erdgasnetz in ganz Deutschland bis 2029 schrittweise auf das energiereichere H‑Gas umgestellt. Auch das Netzgebiet von Westfalen Weser ist von dieser Umstellung betroffen, was eine Anpassung aller Gasgeräte in Haushalten, Betrieben und der Industrie erforderlich macht.
Finale Geräteanpassungen in Schloß Holte-Stukenbrock und Stukenbrock-Senne starten
Bereits zwei Jahre vor dem eigentlichen Umstellungstermin wurden die betroffenen Kund*innen in Schloß Holte-Stukenbrock und Stukenbrock-Senne über das Vorhaben informiert. Außerdem wurden sämtliche Gasgeräte in privaten Haushalten und Gewerbebetrieben erfasst, um festzustellen, welche technischen Anpassungen erforderlich sind. Im nun startenden letzten Schritt werden die Gasgeräte auf die neue Gasbeschaffenheit eingestellt. Alle Kund*innen werden 2 – 3 Wochen vorab per Post über einen Terminvorschlag zur Umstellung der Gasgeräte informiert.Zum jeweils vereinbarten Termin werden die Gasgeräte von den durch Westfalen Weser beauftragten Fachunternehmen auf die neue Gasbeschaffenheit eingestellt. Die von Westfalen Weser beauftragten Fachkräfte können sich vor Ort mit einem Lichtbildausweis ausweisen. Zusätzlich finden Kund*innen auf dem Schreiben mit dem Terminvorschlag eine persönliche Auftragsnummer, die ausschließlich ihnen sowie den Fachkräften bekannt ist und unaufgefordert genannt wird.
Eine Umrüstung kann nur durchgeführt werden, wenn die Gasgeräte in einem technisch einwandfreien und sicheren Zustand sind. Festgestellte Mängel müssen daher im Vorfeld behoben werden, sodass die Geräte den geltenden Sicherheitsanforderungen entsprechen und die Einstellung auf H‑Gas ordnungsgemäß erfolgen kann. Bei der Anpassung können nur die erfassten Gasgeräte berücksichtigt werden. Wurde ein Gasgerät nach der Erfassung neu angeschafft, ausgetauscht oder stillgelegt, bittet Westfalen Weser die Kund*innen sich zeitnah unter der Hotline 0800-55 33 22 1 zu melden. Wenn bei der Geräteerfassung festgestellt wurde, dass ein Gasgerät selbstständig zwischen L-Gas und H-Gas wechseln kann und keine weitere Überprüfung erforderlich ist, wird für dieses Gerät auch kein weiterer Anpassungstermin von Westfalen Weser angesetzt. In solchen Fällen übernimmt das Gerät die Umstellung auf H‑Gas automatisch.
Für Fragen zur Geräteanpassung, Kostenerstattung, Fördermöglichkeiten oder zur Legitimation des ausführenden Fachbetriebs steht ein speziell eingerichteter Kundenservice zur Verfügung:
Telefon: 0800 55 33 22 1
E-Mail: wwn-umstellung@regiocom.com
Weiterführende Informationen sind auf der Unternehmens-Website https://www.ww-netz.com/erdgasumstellung und unter www.erdgas-umstellung.de zu finden.
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