Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG folgen

Im 11. Jahr 12 Leuchttürme unter 100 Förderpaketen von Westfalen Weser Energie für Vereine in der Region

Pressemitteilung   •   Okt 30, 2019 11:34 CET

Freuen sich über das Engagement (v. l.): Jurymitglied Heidi Berthold, Roland Florin und Andreas Roth, KOMM.aktiv, Erwin Nowak, stellv. Bürgermeister Nieheim, und Dr. Stephan Nahrath, Geschäftsführer WWE.

Zum elften Mal startete Westfalen Weser Energie in diesem Jahr die Aktion „Ideen werden Wirklichkeit - 100 Förderpakete für Vereine in der Region“. Ziel der jährlichen Aktion ist es, besonders vorbildliche Aktivitäten und innovative Ideen von Vereinen zu unterstützen. In diesem Jahr haben sich über 130 Vereine mit ihren Projekten beworben, von denen 100 ein Förderpaket erhielten. Zwölf Projekte wurden als Leuchtturm für die Region ausgezeichnet. Eins davon kommt aus Nieheim: das Leuchtturmprojekt „Noch mehr Farbe im Bunten Land“.

Gesucht wurden auch in diesem Jahr innovative Ansätze und Ideen, die zeitnah umsetzbar sind. Das Projekt zielt darauf ab, die gemeinsame Begegnung von Jugendlichen mit und ohne Behinderung aus Nieheim in Form einer inklusiven Zusammenarbeit im Bunten Land zu initiieren. Dabei soll ein gemeinsames Projekt konzipiert werden, bei dem Spielgeräte gebaut werden, die auf spielerische und niederschwellige Weise Möglichkeiten zur Barrierefreiheit und Inklusion betonen. Die Jury packte den Vereinsmitgliedern dafür über 4.400 Euro in ihr Förderpaket.
„Begeisterungsfähigkeit, Mitgefühl und Eigeninitiative haben die Menschen verinnerlicht, die sich im Ehrenamt engagieren und diese Eigenschaften in ihren Projekten zum Ausdruck bringen und auch die Freude am ehrenamtlichen Engagement scheint über die Jahre hinweg ungebrochen“, hob Dr. Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie, in seiner Laudatio hervor. „Neben der vielfältigen Kreativität ist auch die räumliche Bandbreite beeindruckend: Würde man sich allein die 12 Leuchttürme auf einer Landkarte vorstellen, würden sie sich über ganz Ostwestfalen-Lippe und das Weserbergland hin verteilen. Das spricht für den Ideenreichtum der gesamten Region. Wir engagieren uns als heimisches, kommunales Energieunternehmen in vielen Bereichen der Gesellschaft. Nicht, weil es von uns erwartet oder gefordert wird, sondern weil es zu unserer Unternehmensphilosophie gehört, sich freiwillig für die Region und die Menschen, die hier leben, einzusetzen“, so Nahrath weiter.

Wieder viele neue Ideen für bürgerschaftliches Engagement

In diesem Jahr gingen 130 Projektbewerbungen über das entsprechende Internetportal ein. Insgesamt wurden 100 Projekte prämiert, davon haben zwölf Projekte die Jury besonders überzeugt. Sie wurden von den Jurymitgliedern als wegweisend anerkannt und damit als Leuchtturmprojekte ausgezeichnet.
Übrigens hat es seit dem Start vor elf Jahren lediglich berufsbedingte Wechsel der Mitglieder in der Jury gegeben. Diese geringe Fluktuation beweist die Nachhaltigkeit und Seriosität des Konzepts. In diesem Jahr haben wieder Prof. Dr. Sebastian Braun, Entwicklung des Förderkonzepts und wissenschaftliche Begleitung, Humboldt-Universität Berlin, Heidi Berthold, Freiwilligenakademie Niedersachsen, Andreas Kersting, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, und Dr. Stephan Nahrath, Geschäftsführer von Westfalen Weser Energie, die Jury gebildet. Bei der Vergabe haben alle Vereine die gleiche Chance, gefördert zu werden, weil es ein durchsichtiges Förderkonzept und klare Auswahlkriterien gibt. Damit ist eine hohe Transparenz über die Aufteilung der Fördermittel gegeben.

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Verein: KOMM.aktiv e.V. – Verein für handlungsorientiertes Lernen, Nieheim
Projekt: Noch mehr Farbe im Bunten Land

Das Projekt zielt darauf ab, die gemeinsame Begegnung von Jugendlichen mit und ohne Behinderung aus Nieheim (z. B. in Gruppen in Jugendverbänden, Kirchengemeinden, im Jugendhaus der Lebenshilfe) in Form einer inklusiven Zusammenarbeit im Bunten Land zu initiieren. In diesem Kontext soll auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Gruppen und Träger der Jugendarbeit gestärkt werden. Dabei soll ein gemeinsames Projekt partizipativ konzipiert werden, bei dem Spielgeräte gebaut

werden, die auf spielerische und niederschwellige Weise Möglichkeiten zur Barrierefreiheit und Inklusion betonen. Nach Fertigstellung des Projekts soll dann veröffentlicht werden, wo sich Akteure der Jugendarbeit die erstellten Spielgeräte für eigene Feste und Aktionen ausleihen können. Das inklusiv und partizipativ angelegte Projekt setzt einerseits in der Lebenswelt von Jugendlichen an und soll andererseits Akteure der Jugendarbeit vor Ort miteinander stärker vernetzen, um die inklusive Jugendarbeit zu stärken.

Förderbetrag: 4.410 €


Westfalen Weser Energie-Gruppe
Seit Juli 2013 hat die Region mit der Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG einen rein kommunalen Energiedienstleister. 54 Kreise und Kommunen sind an dem Unternehmen beteiligt. 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber des regionalen Dienstleisters. Das operative Geschäft liegt in den beiden Tochterunternehmen, der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen sind in der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH gebündelt.

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