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Engagieren sich weiter für regenerative Stromerzeugung (v. l.): ESW-Geschäftsführer Stefan Freitag, Herfords Landrat Jürgen Müller und Marco Nettingsmeier, Leiter Markt, ESW
Engagieren sich weiter für regenerative Stromerzeugung (v. l.): ESW-Geschäftsführer Stefan Freitag, Herfords Landrat Jürgen Müller und Marco Nettingsmeier, Leiter Markt, ESW

Pressemitteilung -

Kreis Herford und ESW verlängern EEC-Vertrag

  • Contracting-Vertrag verlängert
  • Kreis Herford investiert weiter in regenerative Stromerzeugung
  • ESW beschafft und betreibt die Anlagen

Der Kreis Herford hat den Vertrag zum Energieeinspar- und Energieliefercontracting mit Energieservice Westfalen Weser GmbH (ESW) um vier weitere Jahre bis zum 30.06.2027 verlängert. Der Kreisausschuss fasste einen entsprechenden Beschluss in seiner jüngsten Sitzung. Landrat Jürgen Müller und ESW-Geschäftsführer Stefan Freitag unterschrieben die Verträge nun im Kreishaus.

Der Kreis Herford setzt zukünftig weiter auf regenerative Stromerzeugungstechniken, um CO2-Emissionen in Zusammenhang mit den kreiseigenen Liegenschaften weiter zu reduzieren. So sollen alte Blockheizkraftwerke (BHKW), die nicht mehr förderfähig und technisch sanierungsbedürftig sind, gegen neue, energieeffizientere Module ausgetauscht werden. Darüber hinaus wird der Kreis auf verschiedenen Liegenschaften Photovoltaik-Anlagen errichten, um den Anteil an Strom aus regenerativen Quellen auszubauen.

Der neue EEC-Vertrag sieht nun vor, dass ESW zunächst die hocheffizienten Blockheizkraftwerke und Photovoltaikanlagen für den Kreis Herford beschafft und betreibt. Sie werden nach Ablauf der vierjährigen Vertragslaufzeit in das Eigentum des Kreises übergehen und zukünftig weiter genutzt werden.

Bei einer sofortigen Eigenbewirtschaftung müsste der Kreis Herford die Beschaffung von Erdgas und Strom, den Betrieb und die Überwachung sowie die Investitionen in die Anlagentechnik selbst übernehmen oder Dritte beauftragen. Dies wäre mit enormen Mehraufwand, Mehrkosten und Personalressourcen verbunden. Durch den Einsatz der Photovoltaikanlagen und der neuen Blockheizkraftwerke können jährlich beinahe 600 t CO² eingespart werden. Die Blockheizkraftwerke sind zukunftssicher und bereits heute für den Einsatz von Wasserstoff vorbereitet.

„Die Zusammenarbeit zwischen ESW und dem Kreis Herford hat sich über die bisherige Vertragslaufzeit als außerordentlich effektiv und wirtschaftlich dargestellt. Die Vertragsverlängerung verschafft uns nun die Möglichkeit, die aktuell nicht vorhersehbare Entwicklung der Energieversorgung zu bewerten und die kreiseigenen Liegenschaften für die Zukunft nachhaltig und zukunftsorientiert aufzustellen und umzurüsten“, erklärt Landrat Jürgen Müller.

ESW-Geschäftsführer Stefan Freitag ergänzt: „Unsere Kernkompetenz liegt im Bereich der Erzeugung und Bereitstellung von Erneuerbaren Energien und Wärme. Wir setzen als führender Energiedienstleister in unserer Region nachhaltig und klimaneutral die Energiewende um. Die Zusammenarbeit mit dem Kreis Herford ist dabei für beide Seiten ein wichtiger Baustein. Wir freuen uns daher, dass sie auch in den nächsten vier Jahren fortgesetzt wird“.

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Wer die Zukunft nachhaltig gestalten will, muss heute gut vernetzt sein. Westfalen Weser baut und betreibt regionale Verteilnetze für Strom, Gas und Wasser, engagiert sich für Fernwärmekonzepte und investiert in Stadtwerke und energienahe Bereiche. Unsere Leistungen bündeln wir in einer starken, kommunalen Gruppe. Wir stehen für Vernetzung, Versorgung und Infrastruktur und verbinden die kommunalen Interessen mit den Chancen der Innovationen für die Region. Seit zehn Jahren sind wir kommunal erfolgreich.

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