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Westfalen Weser Netz testet Solarleuchten in Altenbeken

Pressemitteilung   •   Nov 15, 2018 16:50 CET

Andreas Ruprecht, Bereichsleiter Beleuchtung WWN, Bürgermeister Hans Jürgen Wessels und Florian Wiesing, Projektleiter Straßenbeleuchtung WWN mit den Hauptkomponenten der Solarleuchte.

Westfalen Weser Netz hat in Altenbeken als Pilotprojekt zwei Solarleuchten an einem Fußweg installiert. Der Gehweg befindet sich am Rande eines Wohngebietes, führt zu einem Spielplatz und ist eine Abkürzung für den Schulweg zur naheliegenden Grundschule.

Altenbekens Bürgermeister Hans Jürgen Wessels und den Anwohnern war es ein Anliegen den bisher unbeleuchteten Weg insbesondere in der dunklen Jahreszeit frühzeitig zu erhellen. „Selbstverständlich laufen hier viele Kinder lang, die zur Schule oder später zum Spielplatz wollen. Vor allem der Schulweg morgens, wenn es noch dunkel ist, sollte sichtbarer und damit sicherer werden“, so Wessels.
Als langjähriger Partner der Gemeinde Altenbeken hat Westfalen Weser Netz jetzt dafür eine passende Möglichkeit zur Verfügung gestellt, die schnell installiert war. Denn die Solarleuchten haben den entscheidenden Vorteil, dass sie nicht an das Stromnetz angebunden werden müssen. Mittels eines Montage-Dumpers wird ein Schraubfundament in den Boden eingebracht, auf den dann der Edelstahl-Mast mit Leuchte und PV-Modul gesteckt wird. In die Leuchte auf 4,5 m Höhe ist ein Lichtsensor integriert, der sie bei Dunkelheit ein- und morgens wieder ausschaltet. Der Akku ist so leistungsstark, dass er auch bei trübem Wetter im Winter genügend Energie speichert und somit ausreichend Licht auf dem Weg sicherstellen soll. Die LED benötigen nur 4,8W bei einer Lichtstärke von etwa 8 lux. Die Bewährungsprobe haben die beiden Solarleuchten inzwischen bestanden. „Wir wollen in Altenbeken Erfahrungen mit den Solarleuchten sammeln. Immer dort, wo eine Anbindung der Beleuchtung an das bestehende Netz sehr aufwändig ist, könnten Solarleuchten eine echte Alternative sein“, so Florian Wiesing, Projektleiter Straßenbeleuchtung WWN. „Bei den Betriebskosten haben Solarleuchten einen echten Vorteil, da keine Stromkosten anfallen und direkt umweltfreundliche Sonnenenergie genutzt wird.“ Zudem sind auch die Wartungskosten gering. Mit min. 50.000 Betriebsstunden, die der Hersteller zusichert, wären die Leuchten überdies besonders langlebig.

Westfalen Weser Netz GmbH

Seit Juli 2013 hat die Region einen rein kommunalen Energiedienstleister: die Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG. 53 Kommunen sind an dem Unternehmen beteiligt. 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber des regionalen Dienstleisters.

Das operative Geschäft liegt in den beiden Tochterunternehmen, der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Westfalen Weser Netz ist in der Unternehmensgruppe verantwortlich für die gesamten Netze und Anlagen, die Versorgungssicherheit sowie zum Beispiel für die Einbindung der regenerativen Energien. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen sind in der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH gebündelt.

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