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Nach der Abschaltung wird das KKW Grohnde mit Erdgas versorgt
Nach der Abschaltung wird das KKW Grohnde mit Erdgas versorgt

Pressemitteilung -

Westfalen Weser sichert Erdgasversorgung des KKW Grohnde

Westfalen Weser (WW) erweitert derzeit in Emmerthal-Grohnde sein Gashochdruckleitungsnetz, um das Kernkraftwerk (KKW) Grohnde daran anzuschließen. Grund ist die Abschaltung des KKW Ende dieses Jahres. Danach wird dort Erdgas zur Wärme- und Energieerzeugung eingesetzt. Die Erweiterung von der Transportleitung hin zum KKW ist rund 500 Meter lang und endet in einer Gasübernahmestation mit einer anschließenden rund 1000 Meter langen Gasverteilleitung, die ebenfalls von WW gebaut werden.

In der Übernahmestation wird der Druck reduziert, damit das Erdgas in das Leitungsnetz auf dem Kraftwerksgelände eingespeist und verteilt werden kann. Baubeginn für das Projekt war kurz vor Ostern, das Ende ist geplant für die letzten Maitage dieses Jahres. Dem Start ist mehr als ein Jahr Planungs- und Projektierungszeit vorausgegangenen. In der Zeit waren der genaue Standort und der Trassenverlauf mit den notwendigen Grundstücksfragen zu klären. Außerdem wurde eine bundesweite Ausschreibung veröffentlicht, weil für die diffizilen Arbeiten mit zahlreichen Sicherheitsaspekten Spezialfirmen benötigt werden. Grundsätzlich müssen die Unternehmen die entsprechenden Qualifikationen nach den bundesweit geltenden Regelwerken des DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfachs) nachweisen. „Unter anderen werden Sachverständige und eine Materialprüffirma eingesetzt, die die Schweißnähte röntgt und abschließend eine länger als 48 Stunden dauernde Druckprüfung vornimmt. Insbesondere das Öffnen und Anbinden an die mit 16-bar Druck betriebene Hauptleitung in Richtung Bodenwerder muss unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen von Spezialisten durchgeführt werden. Das verwendete Material ist gestempelt und muss aufwendig dokumentiert werden“, erläutert Uwe Schiller, Projektverantwortlicher bei Westfalen Weser.
Das rein kommunale Unternehmen betreibt ausgehend von Hameln-Wehrbergen ein ca. 80 km langes Gashochdruckleitungsnetz mit der Druckstufe 16-bar. Darüber werden mehr als 30 Ortschaften in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden, die Stadt Bad Pyrmont, Teile des Gasnetzes der STW Hameln sowie mehrere größere Industriekunden mit Gas versorgt.

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Westfalen Weser 

Wer die Zukunft nachhaltig gestalten will, muss heute gut vernetzt sein. Westfalen Weser baut und betreibt regionale Verteilnetze für Strom, Gas und Wasser, engagiert sich für Fernwärmekonzepte und investiert in Stadtwerke und energienahe Bereiche. Unsere Leistungen bündeln wir in einer starken, kommunalen Gruppe. Wir stehen für Vernetzung, Versorgung und Infrastruktur und verbinden die kommunalen Interessen mit den Chancen der Innovationen für die Region.

56 Kreise und Kommunen sind an dem Unternehmen beteiligt. 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber. Das operative Geschäft liegt in den beiden Tochterunternehmen, der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen werden in der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH gebündelt.

Pressekontakte

Edgar Schroeren

Edgar Schroeren

Pressekontakt Medien +49 52 51 5 03 67 59

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