Westfalen Weser folgen

Klimawende vor Ort: Umweltschonende Wärmeversorgung vermeidet in Hövelhof jährlich 2.500 Tonnen CO2-Ausstoß

Pressemitteilung   •   Aug 31, 2020 15:01 CEST

(v. l.): Rolf Schulte, Objektmanager Bau- und Liegenschaftsbe. NRW; Markus Schulz, ESW; Michael Berens, Bürgermeister Hövelhof; Ekhard Schumann, Verwalter Wohnsiedlung; Dr. Andreas Brors, Geschäftsführer ESW.

Die neue Energiezentrale für 90 Reihenhäuser und die JVA in Hövelhof-Staumühle steht. Energieservice Westfalen Weser (ESW) hat das Wärmeversorgungssystem für die bestehenden Gebäude neu aufgebaut, zentralisiert und zukunftstauglich gemacht. Damit werden die Eigentümer nicht nur Geld einsparen, die Versorgung wird auch wesentlich umweltschonender sein.

Es war dringend notwendig geworden die bisherige Wärmeversorgungsanlage, die noch aus dem Jahr 1985 stammt, auf ganz neue Beine zu stellen. ESW hat deshalb eine komplett neue Energiezentrale geplant, die jetzt ihr Richtfest feiern konnte. Die Heizzentrale wird in Holzrahmenbauweise realisiert und erhält eine optisch ansprechende Fassade. Für die Strom- und Wärmeerzeugung sind ein Blockheizkraftwerk (BHKW) und zwei Gasspitzenlastkessel eingebaut worden. 

Bisher wurde das Wärmenetz mit einem Kohlekessel mit einer Gesamtleistung von 3.000 kW versorgt. „Der Umstieg auf Erdgas bedeutet vor allem eine deutliche Entlastung für die Umwelt. Wir vermeiden in Zukunft jährlich rund 2.500 Tonnen CO2-Ausstoß gegenüber dem heutigen Stand“, freut sich Hövelhofs Bürgermeister Michael Berens. Die Investitionen betragen hier rund 2,1 Mio. Euro.

ESW bietet bei dem Projekt in Hövelhof-Staumühle aber noch weitere Vorteile. „Wir planen, bauen und finanzieren die Anlage. Zudem ist ein 24 Stunden Wartungs- und Instandsetzungsservice an sieben Tagen in der Woche inbegriffen. Gewissermaßen ein Rund-um-Sorglos-Paket“, versichert Dr. Andreas Brors, Geschäftsführer von Energieservice Westfalen Weser. Die Anlage ist im Übrigen so konzipiert, dass weitere Liegenschaften zukünftig mit versorgt werden können.

Westfalen Weser 

Wer die Zukunft nachhaltig gestalten will, muss heute gut vernetzt sein. Westfalen Weser baut und betreibt regionale Verteilnetze für Strom, Gas und Wasser, engagiert sich für Fernwärmekonzepte und investiert in Stadtwerke und energienahe Bereiche. Unsere Leistungen bündeln wir in einer starken, kommunalen Gruppe. Wir stehen für Vernetzung, Versorgung und Infrastruktur und verbinden die kommunalen Interessen mit den Chancen der Innovationen für die Region.

56 Kreise und Kommunen sind an dem Unternehmen beteiligt. 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber. Das operative Geschäft liegt in den beiden Tochterunternehmen, der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen werden in der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH gebündelt.

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