Westfalen Weser folgen

Kommunale Kooperation spart mit Nahwärmeverbund CO2 in Bad Wünnenberg

Pressemitteilung   •   Sep 07, 2020 15:33 CEST

(v. l.) Bürgermeister Christoph Rüther, Markus Schulz, Vertrieb ESW, und Dr. Andreas Brors, Geschäftsführer ESW, nehmen das neue BHKW in Augenschein.

Die Wärmeversorgung des Rathauses, des Johannes-Even-Heims und der Betriebsstelle von Westfalen Weser Netz (WWN) in Bad Wünnenberg ist jetzt zentralisiert und zukunftstauglich. Energieservice Westfalen Weser (ESW) hat die Heizzentrale im WWN-Gebäude erneuert und dem größeren Bedarf angepasst. Zukünftig wird die Stadt nicht nur Geld einsparen, die Versorgung wird auch wesentlich umweltschonender sein.

Geschickt hat ESW zwischen drei Gebäuden ein Nahwärmenetz geknüpft. Im Keller der WWN-Betriebsstelle wurden der alte Heizkessel und nicht mehr benötigte Leitungen demontiert. Für die Strom- und Wärmeerzeugung ist ein Blockheizkraftwerk mit 20 kW-elektrischer Leistung und ein Gasspitzenlastkessel eingebaut worden. Zum gegenüberliegenden Johannes-Even-Heim und zum Rathaus sind dann Nahwärmeleitungen gelegt und an das jeweils bestehende Heizungsnetz angebunden worden. Gesamtlänge: rund 70 Meter. Außerdem wurde in den beiden Gebäuden eine separate Steuer- und Regelungstechnik installiert. „Bisher hat die Heizungsanlage im Johannes-Even-Heim jährlich rund 25.000 Liter Öl verbraucht. Jetzt wird die Anlage mit Erdgas betrieben, was nicht nur eine finanzielle Entlastung für die Stadt bedeutet, sondern vor allem auch für die Umwelt. Wir vermeiden in Zukunft jährlich rund 88 Tonnen CO2-Ausstoß gegenüber dem heutigen Stand“, freut sich Bad Wünnenbergs Bürgermeister Christoph Rüther. Günstiger wird auch der Strompreis, weil das BHKW nach dem Mieterstrom-Modell die Gebäude versorgt.

Die Zusammenarbeit mit ESW bringt der Stadt aber noch weitere Vorteile. „Wir planen und bauen die Anlage. Zudem ist ein 24 Stunden Wartungs- und Instandsetzungsservice an sieben Tagen in der Woche inbegriffen. Gewissermaßen ein Rund-um-Sorglos-Paket“, versichert Dr. Andreas Brors, Geschäftsführer von Energieservice Westfalen Weser.

Westfalen Weser 

Wer die Zukunft nachhaltig gestalten will, muss heute gut vernetzt sein. Westfalen Weser baut und betreibt regionale Verteilnetze für Strom, Gas und Wasser, engagiert sich für Fernwärmekonzepte und investiert in Stadtwerke und energienahe Bereiche. Unsere Leistungen bündeln wir in einer starken, kommunalen Gruppe. Wir stehen für Vernetzung, Versorgung und Infrastruktur und verbinden die kommunalen Interessen mit den Chancen der Innovationen für die Region.

56 Kreise und Kommunen sind an dem Unternehmen beteiligt. 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber. Das operative Geschäft liegt in den beiden Tochterunternehmen, der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen werden in der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH gebündelt.

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