Westfalen Weser folgen

Mit dem Elektroauto in eine umweltverträgliche Zukunft durchstarten - Stadt Beverungen und Westfalen Weser Energie-Gruppe testen verbessertes Modell des Elektroautos auf Alltagstauglichkeit

Pressemitteilung   •   Feb 28, 2018 11:20 CET

Die Mitarbeiter der Stadt Beverungen sind zurzeit elektrisch unterwegs. Die Westfalen Weser Energie-Gruppe hat der Verwaltung ein Elektroauto KIA Soul für eine vierwöchige Testphase zur Verfügung gestellt. Die Fachwelt ist sich einig: Elektroautos sind umwelt- und verkehrspolitisch sinnvoll. Aber die Entwicklung kommt nur langsam in Fahrt. Um der Idee des Elektroautos weiteren Anschub zu geben und die Alltagstauglichkeit zu demonstrieren, haben die Stadt Beverungen und die kommunale Westfalen Weser Energie-Gruppe den Testlauf vereinbart.

Bürgermeister Hubertus Grimm selbst nahm den E-Wagen in Empfang. Für ihn ist der aktuelle Test auch eine Vorbereitung auf die Zukunft. „Wir sind sehr gespannt, den technologischen Fortschritt im Bereich Elektroauto direkt hier bei uns testen zu können. Auch im ländlichen Raum wird Elektromobilität eine wichtige Rolle spielen können. Nicht nur zur Entlastung der Umwelt. Deshalb haben wir uns zu diesem Testlauf entschlossen.“ Bei der Auswertung soll insbesondere erfasst werden, wie viel Energie getankt wurde und welche Kilometerleistung dem gegenüber steht. Aufgrund der Datenbasis kann die Stadt Beverungen später entscheiden, möglicherweise ein eigenes Elektroauto für den Fuhrpark anzuschaffen.

Abgas- und feinstaubfreier Autoverkehr für Innenstädte besonders wichtig

„Wir gehen davon aus, dass Elektroautos sich jetzt mehr und mehr durchsetzen werden. Ab 2020/2021 wird dann die Modellvielfalt erheblich zunehmen. Sie haben eine ganze Reihe von Vorteilen gegenüber herkömmlichen Antriebssystemen. Neben dem emissionsfreien Fahren in der Stadt und dem geringen Wartungsaufwand, machen E Autos auch einfach Spaß beim Fahren“, so Leonie Riekschnietz von Westfalen Weser Netz. Insgesamt hat der kommunale Energiedienstleister zwanzig Elektrofahrzeuge verschiedener Hersteller angeschafft, die an die Kreise und Kommunen im Netzgebiet verliehen werden, um die Alltagstauglichkeit der hochmodernen, zukunftsweisenden Fahrzeuge zu testen. In den Regionalbereichen von Westfalen Weser Netz nutzen Mitarbeiter tagtäglich auch schon E-Autos.

Die Westfalen Weser Energie-Gruppe investiert derzeit in die Installation von 200 Ladepunkten in OWL und Südniedersachsen, die sich zukünftig in einer durchschnittlichen Entfernung von ca. 20 Kilometern zueinander befinden.

Für Ladestation und Haushaltsstecker tauglich

Durch seine Größe eignet sich der KIA Soul EV hervorragend für den Stadt- und Ortsverkehr. Mit einer Reichweite von ca. 150 Kilometern ist er durchaus aber auch für längere (Überland-)Fahrten einsetzbar. Die Reichweite kann im so genannten "Bremsen"-Modus sogar noch erweitert werden. Damit nutzt das regenerative Bremssystem die Energie beim Bremsen automatisch für die nächste Beschleunigung. Das spart Batterie und gibt mehr Zeit bis zum nächsten Ladevorgang. Die installierte leistungsstarke Li-Ion-Batterie, mit 27 kWh Ladeleistung kann an einer Schnellladestation in einer halben Stunde auf 80% der Kapazität aufgeladen werden. Bei der Wechselstromladung beträgt die Ladeleistung rd. 6 KW, sodass der Wagen in 4 bis 5 Stunden voll aufgeladen wird.

Westfalen Weser Energie-Gruppe Seit Juli 2013 hat die Region mit der Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG einen rein kommunalen Energiedienstleister. 53 Städte und Gemeinden sind an dem Unternehmen beteiligt. 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber des regionalen Dienstleisters. Das operative Geschäft liegt in den beiden Tochterunternehmen, der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen sind in der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH gebündelt.

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Kommentar

Durch das Absenden Ihres Kommentars akzeptieren Sie, dass Ihre persönlichen Daten Mynewsdesks Datenschutzerklärung entsprechend verarbeitet werden.