Pressemitteilung —
Westfalen Weser Klima.Sieger 2026: Förderverein Kloster Bredelar e. V. belegt den ersten Platz
Ein Vereinshaus, das weniger Energie verbraucht, eine Sportanlage, die auf erneuerbare Energie setzt, und Menschen, die gemeinsam Verantwortung übernehmen und etwas bewegen wollen. Was vielerorts bereits Realität ist, macht der Wettbewerb „Klima.Sieger“ von Westfalen Weser sichtbar und belohnt dieses wichtige Engagement. Bei der diesjährigen Preisverleihung erhielten die teilnehmenden Vereine Fördergelder von insgesamt knapp 180.000 Euro.
Bereits zum zehnten Mal unterstützt das kommunale Energieunternehmen Vereine dabei, konkrete Sanierungsvorhaben umzusetzen oder Sanierungsideen auf ihre Umsetzbarkeit zu prüfen. Vereine sind ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens. Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Gemeinschaft und übernehmen Verantwortung – auch für den Klimaschutz. Genau dieses Engagement macht Westfalen Weser mit dem „Klima.Sieger“ sichtbar und zeichnet es aus.
Unter dem Motto „sparen. sanieren. schützen.“ werden Projekte ausgezeichnet, die den Energieverbrauch senken, CO₂ einsparen und gleichzeitig das Vereinsleben stärken. Bewerben konnten sich Vereine mit konkreten Sanierungsvorhaben ebenso wie mit ersten Ideen auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz. Insgesamt 30 Vereine nahmen die Chance auf bis zu 25.000 Euro Förderung wahr und stellten sich der Bewertung der fachkundigen Jury. Diese zeichnete am Mittwoch 25 konkrete Sanierungsvorhaben und fünf Sanierungsideen aus. Ein Verein erhielt zusätzlich noch einen Sonderpreis für soziales Engagement.
Klimaschutz, der in der Region wirkt
Den ersten Platz des diesjährigen Wettbewerbs belegt der Förderverein Kloster Bredelar e. V. aus Marsberg. Im Jahr 2003 erwarb der Verein das rund 1.800 Quadratmeter große ehemalige Kloster in Bredelar und entwickelte es zu einem etablierten Ort für Kunst und Kultur mit regelmäßigen Ausstellungen, Workshops und Veranstaltungen. Nun plant er, die Erdgasheizung durch eine Wärmepumpen-Kaskade zu ersetzen, eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher zu installieren und die Beleuchtung auf LED umzustellen. Die geplanten Maßnahmen reduzieren den CO₂-Ausstoß jährlich um rund 60 Tonnen und zeigen zugleich, dass sich Denkmal- und Klimaschutz ideal miteinander verbinden lassen. Für dieses Vorhaben erhält der Verein ein Preisgeld von 25.000 Euro.
Engagement für Klima und Gemeinschaft lohnt sich
Zur Jury gehören Heinz-Jörg Heinemann (Sachverständiger der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld für das Schornsteinfegerhandwerk), Prof. Dr. Martin Kesting (Professor für elektrische Messtechnik und Grundlagen der Regelungstechnik an der Hochschule Hannover), Lothar Nolte (Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen), Carolin Wicke (NRW.Klimanetzwerkerin bei NRW.Energy4Climate) sowie Andreas Speith (Geschäftsführer Westfalen Weser Energie) und Jens Viefhues (Geschäftsführer Westfalen Weser Netz).
Viefhues wird künftig den Platz von Andreas Speith in der Jury einnehmen. Er war bereits in diesem Jahr an der Auswahl der Gewinnerprojekte beteiligt und freut sich Teil der Jury zu sein: „Das Vereinswesen liegt mir persönlich sehr am Herzen. Die ausgezeichneten Projekte und Vereine im Wettbewerb Klima.Sieger stehen für das, was unsere Region auszeichnet: Engagement, Zusammenhalt und Verantwortung für die Zukunft. Sie verbinden Klimaschutz mit gelebter Gemeinschaft und setzen Impulse, die weit über den eigenen Verein hinausreichen. Ich freue mich daher sehr, den Wettbewerb seit diesem Jahr als Jurymitglied begleiten zu dürfen.“
Impulsgeber für Klimaschutz vor Ort
Die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und der aktive Klimaschutz gehören zu den zentralen Zielen des kommunalen Energieunternehmens Westfalen Weser. In den zehn Jahren seit Bestehen des Wettbewerbs „Klima.Sieger“ wurden rund 1,7 Millionen Euro an Fördergeldern vergeben. Fachlich begleitet wird der Wettbewerb von der Klimaschutzagentur Weserbergland. Deren Servicestelle unterstützt interessierte Vereine sowohl vor der Bewerbung als auch während des gesamten Antragsprozesses.
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