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Westfalen Weser setzt Mammutprojekt Erdgasumstellung in Bad Wünnenberg, Borchen und Lichtenau fort

Pressemitteilung -

Westfalen Weser setzt Mammutprojekt Erdgasumstellung in Bad Wünnenberg, Borchen und Lichtenau fort

Die einzelnen Haushalte in Bad Wünnenberg, Borchen und Teilen von Lichtenau sind im Frühjahr angeschrieben worden, jetzt beginnt der eigentliche Geräteumstellungsprozess der Gasversorgung. In Kürze bekommen die entsprechenden Kund*innen einen zweiten Brief mit dem Terminvorschlag für die Geräteerfassung. Trotz der aktuellen Diskussion um Erdgaslieferungen aus Russland ist Westfalen Weser (WW) verpflichtet, die Erdgasumstellung in seinem Netzbereich fortzuführen.

Mit der Organisation der Gasgeräteumstellung hat Westfalen Weser das Unternehmen „regiocom“ beauftragt. Die jeweiligen Gasgerätedaten werden von den Dienstleistern „NGC Tec GmbH“ und „LPR Energy GmbH“ aufgenommen. Die Qualitätsprüfung übernimmt wieder „regiocom“. In den nächsten Wochen werden deren Mitarbeiter*innen in den beiden Städten bei den Kund*innen mit Gasversorgung klingeln, um die konkreten Geräte zu erfassen. „Die von uns beauftragten Monteur*innen kommen in die Haushalte, um die wichtigen Daten wie Hersteller oder Serientyp der einzelnen Gasgeräte zu ermitteln. Nur so können wir die passenden Ersatzteile bestellen. Wir wissen, dass dies eventuell mit Aufwand verbunden ist und bedanken uns schon im Vorhinein für die Unterstützung“, erläutert Andre Gleichmann, Projektleiter Erdgasumstellung bei Westfalen Weser, den Ablauf.
Die Briefe mit den Terminvorschlägen für die Datenaufnahme werden in der nächsten Zeit nach Bad Wünnenberg, Borchen und Lichtenau verschickt und haben einen Vorlauf von mindestens drei Wochen. Wichtig: Die Mitarbeiter*innen der genannten Unternehmen werden sich mit einem Ausweis von Westfalen Weser sowie einer für die jeweiligen Haushalte individuell erstellten PIN-Nummer/Auftragsnummer ausweisen. Es sollen nur Personen ins Haus gelassen werden, die unaufgefordert ihren Ausweis sowie die PIN-Nummer vorzeigen.
Die konkrete Geräteanpassung in privaten Haushalten und Gewerbebetrieben in den drei Kommunen geschieht dann erst in 2024. Alle Kund*innen wurden ab Mitte April dieses Jahres angeschrieben und über die Pläne informiert.

Umstellung ab Herbst 2024 – Zwei Jahre vorher informiert
Die Reihenfolge der Umstellung für die einzelnen Regionen wird dabei von den Betreibern der Fernleitungsnetze in einem sogenannten „Netzentwicklungsplan Gas“ festgelegt, der von der Bundesnetzagentur genehmigt wird. Der Umstellungsplan legt unteranderem fest, ab wann die Kund*innen im Erdgasnetzgebiet mit H-Gas und nicht mehr mit L-Gas versorgt werden. In Bad Wünnenberg, Borchen und Ortsteilen von Lichtenau müssen im Vorfeld die Geräte in rund 5.200 privaten Haushalten und Gewerbebetrieben erfasst und angepasst werden.

Nur Anpassung gewährleistet sicheren Weiterbetrieb
Wegen der Umstellung von L- auf H-Gas müssen auch alle Gasgeräte in Haushalten, Betrieben und der Industrie angepasst werden, denn die meisten Geräte, die bisher mit L-Gas betrieben wurden, dürfen und können nicht ohne weiteres mit H-Gas betrieben werden. Damit die Geräte keinen Schaden nehmen und ein sicherer Betrieb weiterhin gewährleistet ist, müssen sie für eine zuverlässige Funktion einzeln durch einen Fachbetrieb angepasst werden.

Zuständig für diese Umstellungsmaßnahmen ist nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) der jeweilige sogenannte „Netzbetreiber“. In vielen Gebieten in OWL ist das Westfalen Weser – unabhängig vom Gaslieferanten, bei dem Endkund*innen ihr Gas beziehen. Westfalen Weser wird auch weiterhin alle Gaskund*innen in ihrem Versorgungsgebiet über den Ablauf informieren.

Für weitere Informationen – beispielsweise zur Anpassung, Kostenerstattung, Legitimation der Monteur*innen oder weitere Themen – können Kund*innen gerne die von uns eingerichtete Hotline kontaktieren. Hotline: 0800 – 55 33 22 1; E-Mail-Adresse: wwn-umstellung@regiocom.com

Informationen finden Sie auch unter www.ww-netz.com/erdgasumstellung oder unter www.erdgasumstellung.de

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Wer die Zukunft nachhaltig gestalten will, muss heute gut vernetzt sein. Westfalen Weser baut und betreibt regionale Verteilnetze für Strom, Gas und Wasser, engagiert sich für Fernwärmekonzepte und investiert in Stadtwerke und energienahe Bereiche. Unsere Leistungen bündeln wir in einer starken, kommunalen Gruppe. Wir stehen für Vernetzung, Versorgung und Infrastruktur und verbinden die kommunalen Interessen mit den Chancen der Innovationen für die Region.

56 Kreise und Kommunen sind an dem Unternehmen beteiligt. 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber. Das operative Geschäft liegt in den beiden Tochterunternehmen, der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen werden in der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH gebündelt.

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Edgar Schroeren

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