Westfalen Weser folgen

Westfalen Weser stellt Weichen für die Zukunft – Wirtschaftlich weiter erfolgreich

Pressemitteilung   •   Jul 01, 2020 15:24 CEST

Haben sich auf in die Zukunft gemacht (v.l.): Jürgen Noch, Dr. Stephan Nahrath und Andreas Speith.

Auf der Basis des anhaltenden wirtschaftlichen Erfolgs hat Westfalen Weser schon im Geschäftsjahr 2019 entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt. Aus dem Optimierungsprojekt WIR 4.0 wurde ein neues Selbstverständnis entwickelt, das die Geschäftsführer der Gruppe, Dr. Stephan Nahrath, Jürgen Noch und Andreas Speith, beim Bilanzpressegespräch in Paderborn präsentierten.

Die Unternehmensgruppe versteht sich als „neue Westfalen Weser-Familie“ erläuterten die drei verantwortlichen Manager beim Pressegespräch in Paderborn wegen der Covid-19-Gefahr unter angemessenem Sicherheitsabstand. Die bisherige Westfalen Weser Energie-Gruppe hat eine neue Markenstrategie entwickelt und den Außenauftritt aktualisiert. Ob Energie, Netz, Energieservice oder Beteiligungen – seit dem 1. Juli 2020 treten alle Einzelunternehmen der Gruppe einheitlich als Westfalen Weser (WW) auf – ein noch deutlicheres Bekenntnis zu Region. Dazu hat WW ein neues Logo für die ganze Gruppe entwickelt. Auch die rundum modernisierte Website spiegelt das neue Selbstverständnis wieder: Kunden- und Serviceorientierung stehen an oberster Stelle. „Als Gruppe können wir stärker nach außen auftreten und unser Leistungsspektrum zeigen, als die jeweiligen Einzelunternehmen allein. Die Botschaft unseres Markenauftritts: Vernetzt in die Zukunft. Westfalen Weser steht für Energieversorgung und Infrastruktur und zeigt ganz deutlich: Wir sind für die Region und die Menschen da, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Wir verknüpfen kommunale Interessen mit den sich hier bietenden Innovationschancen“, heben die drei Geschäftsführer hervor. Und die „neue Westfalen Weser-Familie“ zeigt sich als attraktiver Arbeitgeber. Mit einer Einstellungsoffensive wurde die Belegschaft verjüngt und der demografische Wandel angegangen. Mit über 60 Neueinstellungen wuchs die Zahl der Mitarbeitenden auf rund 900 (ohne Auszubildende, Werksstudierende und Praktikant*innen).

Aber auch die kommunale Familie wächst, seit 2013 kamen acht neue Anteilseigner hinzu. Die jüngsten sind Blomberg und Hohnhorst. Passgenaue Angebote für Kommunen und das verstärkteKommunalmanagement zahlten sich aus. WW initiierte drei kommunale Klimaschutznetzwerke, damit Kommunen von Knowhow, Synergieeffekten und Förderungen profitieren können. Forschungs- und Entwicklungsprojekte beziehen sich auf konkrete Anwendungsfälle in den Städten und Gemeinden. Das regionale Engagement des Unternehmens unterstützt Vereine, die sich ehrenamtlich für gesellschaftlich relevante Themen oder den Klimaschutz vor Ort engagieren.

„Energiewende – genau unser Ding“

Westfalen Weser versteht sich auch als „Local Hero“, der „grün“, vernetzt und innovativ die Energiewende vor Ort umsetzt und vorantreibt. In die Sicherheit des Netzes, in das über 33.000 dezentrale Energieanlagen einspeisen, wurde einmal mehr nachhaltig investiert. Investitionen, die sich auch und gerade in der aktuellen Krisensituation bezahlt machen. Die Strom-, Gas- und Wasserversorgung ist und bleibt gewährleistet. Die Stromversorgung war in 2019 pro Haushalt lediglich für 10 min. unterbrochen. Das ist weniger als die Hälfte des Bundesdurchschnitts.
Vor Ort wird die Energiewende u. a. durch die Klimaschutz-Netzwerke und Kraft-Wärme-Kopplungsprojekte vorangebracht. Jedes einzelne Projekt senkt den CO2-Ausstoß weiter.

Ein entscheidender Faktor der Energiewende ist die Digitalisierung. Auch hier hat sich Westfalen Weser längst auf den Weg in die Energiezukunft gemacht. So ist der Ausbau eines separaten Funknetzwerks auf Basis der 450 MHz-Funkfrequenz weiter voran geschritten. Inzwischen sind 13 der geplanten 38 Sendeeinheiten auf eigenen Masten oder an Windkraftanlagen installiert. Mit dem System werden die Daten der intelligenten Messsysteme (Stromzähler) sicher, zuverlässig und wirtschaftlich per Funk übertragen. Westfalen Weser kooperiert in diesem Bereich mit anderen Energieversorgern und Netzbetreibern.

Upgrade Richtung Zukunft

Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland hat Westfalen Weser zertifizierte Gateways für intelligente Messsysteme (iMsys) installiert und damit den Rollout gestartet. Gateways sind unverzichtbarer Bestandteil der künftigen Netzinfrastruktur und Basis für eine ganze Reihe von neuen Geschäftsmodellen, von der E-Mobilität über die Netzsteuerung bis zum Smart Home. Außerdem wurden im vorigen Jahr über 57.000 moderne Messeinrichtungen (digitale Stromzähler) in privaten Haushalten eingebaut. Auf anderen Gebieten hat der Infrastrukturdienstleister ebenfalls seine Innovationsfreude und Leistungsfähigkeit bewiesen. Die Elektromobilität ist mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur im Netzgebiet weiter vorangeschritten. Die Caritasverbände und -Einrichtungen im gesamten Erzbistum Paderborn beginnen damit, ihre Fahrzeugflotte im großen Umfang auf E-Mobilität umzustellen. Westfalen Weser stellt die aufwändige technische Infrastruktur dafür sicher. Mit der Kooperation zur Nutzung des Funk-Kommunikationssystems LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) wurden in Pilotprojekten zukünftige Nutzungsmöglichkeiten wie etwa Parkraumanzeigen oder die Messung von Grundwasserpegelstände entwickelt und getestet.

Digitale Herausforderungen – „Unsere Chance!“

Verknüpft werden einige dieser innovativen Techniken im Forschungsprojekt SynErgieOWL, an dem neun weitere Projektpartner beteiligt sind. Ziel ist, die volatile Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wie Wind und PV und elektrische Lasten wie Elektromobilität und Wärmeanwendungen möglichst auf der niedrigsten Spannungsebene auszugleichen. Damit könnte ein kostenintensiver Netzausbau vermieden oder verringert werden.

Bei alldem bleibt Westfalen Weser ein solides und stetig wachsendes, rein kommunales Unternehmen in der Region. Der Konzernumsatz steigerte sich einmal mehr und beträgt jetzt rund 899 Mio. Euro. Dabei wurde ein Jahresüberschuss von 40,7 Mio. Euro erzielt. Auch die Investitionen stiegen und lagen bei mehr als 100 Mio. Euro, die im Wesentlichen auf die Erhaltung der Versorgungssicherheit entfielen.


Westfalen Weser 

Wer die Zukunft nachhaltig gestalten will, muss heute gut vernetzt sein. Westfalen Weser baut und betreibt regionale Verteilnetze für Strom, Gas und Wasser, engagiert sich für Fernwärmekonzepte und investiert in Stadtwerke und energienahe Bereiche. Unsere Leistungen bündeln wir in einer starken, kommunalen Gruppe. Wir stehen für Vernetzung, Versorgung und Infrastruktur und verbinden die kommunalen Interessen mit den Chancen der Innovationen für die Region.

56 Kreise und Kommunen sind an dem Unternehmen beteiligt. 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber. Das operative Geschäft liegt in den beiden Tochterunternehmen, der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen werden in der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH gebündelt.

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